Öffentliche Bekanntmachung

zur 6. Änderung des Flächennutzungsplans in der 2. Fortschreibung für das Zieljahr 2020 der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Tettnang – Neukirch


 Das Landratsamt Bodenseekreis hat die vom Gemeinsamen Ausschuss der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Tettnang – Neukirch in öffentlicher Sitzung am 27.10.2020 beschlossene 6. Änderung des Flächennutzungsplans mit dem Zieljahr 2020 mit Verfügung vom 01.03.2021, AZ: 20-621.317 / Mä, gemäß § 6 Abs. 1 BauGB genehmigt. Maßgebend für die Genehmigung sind die Darstellungen des Kartenausschnitts im Maßstab 1:5.000 in der Fassung vom 27.07.2020. Der Änderung des Flächennutzungsplans sind die Begründung (Teil A) sowie der Umweltbericht (Teil B) jeweils vom 27.07.2020 beigefügt. Die 6. Änderung des Flächennutzungsplans 2020 wird mit dieser Bekanntmachung wirksam.  Mit Ausnahme dieser Änderung sowie der 1. Änderung, genehmigt am 29.10.2014, der 3. Änderung, genehmigt am 03.09.2019 sowie der 4. Änderung, genehmigt am 22.10.2019, behält die am 04.07.2011 genehmigte 2. Fortschreibung des Flächennutzungsplans ihre volle Wirksamkeit. Die 6. Änderung des Flächennutzungsplans 2020 kann einschließlich ihrer Begründung, der zusammenfassenden Erklärung und des Umweltberichts im Rathaus der Stadt Tettnang, Geschäftsbereich Planen und Bauen im 2. OG und im Rathaus der Gemeinde Neukirch während der Dienstzeiten eingesehen werden. Jedermann kann die 6. Änderung des Flächennutzungsplans 2020, die Begründung, die zusammenfassende Erklärung und den Umweltbericht einsehen und über Ihren Inhalt Auskunft verlangen (vgl. § 6 Abs. 5 BauGB).  Eine etwaige Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 – 3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften oder ein nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel im Abwägungsvorgang ist nach § 215 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB unbeachtlich, wenn diese nicht innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung schriftlich gegenüber der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft geltend gemacht worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, der die Verletzung von Rechtsvorschriften oder den Mangel im Abwägungsvorgang begründen soll, dazulegen.Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden – Württemberg (GemO) in der aktuellen Fassung oder von aufgrund der GemO erlassenen Verfahrensvorschriften ist nach § 4 Abs. 4 GemO in dem dort bezeichneten Umfang unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich und unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung gegenüber der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft geltend gemacht worden ist. Auf die gleichlautende Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Tettnang wird hingewiesen.Tettnang, 31.03.2021gez. Bruno Walter, Bürgermeister